Unter den Großkaliber-Sportpistolen nimmt die Pardini "GT" wegen ihrer besonderen Entstehungsgeschichte einen Platz für sich ein. In allen anderen Fällen handelt es sich um Waffen, die ursprünglich zur Abwehr oder als Dienstwaffe entwickelt wurden und erst in der Folge für den Schießsport mit beweglichen Zielen oder auf dem Schießstand eingesetzt wurden.
Im Gegenteil, die Pistole von Pardini der Modellserie "PC" aus dem Jahr 1993, die sich nach und nach im Jahr 2000 zur Modellserie "GT" entwickelte, war ausdrücklich für das Schießen auf bewegliche Ziele gedacht. Dieser Ursprung hatte großen Einfluss auf die Auslegung der Waffe. Es ist offensichtlich, dass in diesem Fall gewisse Aspekte, wie die Möglichkeit die Waffe zu verstecken, unwichtig und zu vernachlässigen sind.
Die Entfaltung des sportlichen Aspekts in der Pardini Waffenplanung erlaubte zum ersten Mal auf dem Sektor der Entwicklung durch eine spezifische Technik, die Eigenschaften dieser Waffen so zu verändern, daß daraus hoch spezialisierte Sportpistolen entstehen konnten.
Alle Pistolen dieser Serie können “out of the box” und ohne "customizing" oder besondere Optimierungen verwendet werden. Die Auslegung, die kompakte Ausstattung, die seiten- und höhenverstellbare Visierung, der regulierbare Abzug und die außerordentlich leichte Handhabung machen aus diesen Waffen Produkte, die außergewöhnliche Leistungen garantieren.
Das Pardini Pistolenangebot für das Schießen auf bewegliche Ziele umfasst die Modelle "GT9” “GT9-1” und “PC9S” (Kal.9) “GT40” und PC40S (Kal..40 S&W), “GT45” GT45-II und GT45S (Kal..45 ACP). Mit dem Modell “GT45” entstanden auch die Variationen Kaliber 9 und Kaliber 40 mit 5" und 6" Läufen, natürlich mit einem entsprechend langen Schlitten.
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